Sprache

Zeig mir Deine Hände und ich sage Dir was Du bist.

Hat diese Aussage heute noch Bestand oder grenzen wir uns mittlerweile durch andere Dinge ab.

Da haben wir zum Beispiel:

Mein Haus, mein Auto, mein Boot

Oder anders – nachdem ich – was geht – mich after work nicht mehr auspowern kann und meine Work-Life-Balance außer Kontrolle gerät, habe ich gestern etwas zu meiner Healtcare beigetragen und einen unglaublichen Flow gehabt – ich war lost in time.

Eloquenz, Transformation, Implementierung prägen den Status Quo unser Gesellschaft, polarisieren und zeigen uns unsere eigene Ambivalenz auf in der wir uns postfaktisch befinden – kognitiv oder emotional.

Cool oder Porno

Wir wollen der Babo sein, zeigen, dass wir es drauf haben – mit der Sprache klare Trennlinien ziehen und wundern uns, dass wir nur von wenigen Verstanden werden.

Warum drücken wir uns nicht so aus, dass es jede/r versteht?

Warum reden wir mit dem Professor/der Professorin, dem Manager/der Managerin anders wie mit unser Oma?

Sind wir wichtiger, besser, intellektueller wenn wir uns sprachlich abheben und dadurch einen Teil der ZuhörerInnen ausgrenzen?

Können wir mit einer solchen Form des Ausdrucks einen Blumentopf gegen die Populisten dieser Tage gewinnen und die Zukunft positiv gestalten?

Nein – Let’s go

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